Home
Anlagen
Vorstand
Aktuelles
Impressum
   
 


Ich möchte mich heute mit ein paar Gedanken zu der Zukunft unseres Vereins an Sie wenden.

Vereine können nur dann ihre Funktion in der Gesellschaft wahrnehmen, wenn sie kompetent geführt werden, diese Führungsverantwortung in einem Verein zu übernehmen ist jedoch nicht einfach:

Ein Vorstand muss sich für die Sache des Vereins begeistern können und diese glaubwürdig vertreten. Er nimmt nach innen und außen Vorbildfunktion ein. Sein Auftreten und Handeln muss konsequent, strategisch und zielorientiert sein, will er die Geschicke des Vereins effektiv und nachhaltig lenken.

Er muss sich auch den Aufgaben der Vorstandsarbeit annehmen, die ihm nicht liegen. Und nicht zuletzt gehören Organisations- und Kommunikationsfähigkeit zu wichtigen Voraussetzungen eines Vereinsvorstands.

Diese Aufgaben, dass zeigen diese Anforderungen, sind nicht nebenbei zu erledigen.

Sie verlangt Einsatzbereitschaft und ein hohes Maß an Verpflichtung. Damit gibt es einen Widerspruch zwischen den Erwartungen, die an das Vorstandsamt gestellt werden, und den Entwicklungen hin zum neuen Ehrenamt.

Aufgrund veränderter gesellschaftlicher Rahmenbedingungen und veränderter Motive geht die Tendenz immer mehr in Richtung kurzfristigem, weniger verbindlichen Engagement, bei dem die Tätigkeitsfelder selbst bestimmt sind. Vereinsdinosaurier, er möge mir diesen Begriff nachsehen, wie Günter Benzkirch, die über ein ¼ Jahrhundert einem Verein vorstehen sind heute ebenso vom Aussterben bedroht.

Dieser Konflikt macht deutlich, dass das Vereinswesen sich diesen neuen Herausforderungen stellen muss.

Der gesellschaftliche Wandel, auf den sich das Vereinswesen – und insbesondere die Vereinsführung – einzustellen hat, ist nicht zu unterschätzen. Vielfältige neue Herausforderungen haben in den letzten Jahren Vereins- und Vorstandsarbeit verändert und erschwert.

Mit der Professionalisierung der Vereine – selbst wenn diese nur äußerlich und keineswegs strukturell verankert ist – geht eine andere Erwartungshaltung der Mitglieder einher, die den Verein immer mehr als Dienstleister begreifen.

So geht ein Stück der Gemeinwohlorientierung verloren.

·Unsere Anlagen müssen wieder Orte des Miteinanders und nicht des Nebeneinanders werden.

·externe Nutzung der Vereinsheime darf nicht im Vordergrund stehen.

·Kulturelle und sprachliche Barrieren müssen fallen, sonst geht der Verein in die falsche Richtung.

·Respekt und Toleranz hat im Vordergrund zu stehen.

Ich werde mit den Mitgliedern des neuen Vorstands auch für diese Punkte stehen. Wir werden für die Zukunft eine Vereinsinfo auf Wunsch versenden, damit Sie mit uns gehen können.

Vielen Dank für das Durchlesen und die damit verbundene Aufmerksamkeit. Ich wünsche allen Mitgliedern, Nichtmitgliedern, Freunden und Bekannten einen angenehmen Start in die Gartensaison.

Ihr

Stefan Schnabel
1.Vorsitzender