Thermokomposter

Thermokomposter die schnellen „Brüter“ im Garten

Mit Thermokompostern können Kleingärtner rasch Abfälle recyceln, doch es gibt einiges zu beachten.

Sie sind in der Regel bis zu 1m² groß und kosten um die hundert Euro.

„Thermokomposter sind geschlossene Systeme, sie halten Wärme und Feuchtigkeit und lassen die Luft zirkulieren, so herrschen immer die optimalen Wärme- und Feuchtigkeitsbedingungen für den Umsetzungsprozess“

Was die Geschwindigkeit angeht, ist aber vor zu hohen Erwartungen zu warnen. Wer eine schnelle Kompostierung wünscht, sollte nur leicht verrottendes Material einfüllen. Dazu gehören Rasenschnitt, Laub, Kraut und gehäckselte Äste - große Holzstücke verlangsamen den Prozess. Zu Beginn der Kompostierung muss Wasser zugegeben und mit Mikroorganismen oder Pilzen versetzt werden. „ Hierfür bietet der Fachhandel spezielle Pulver (Kompostbeschleuniger) oder Flüssigkeiten an, es lassen sich aber auch Pilze oder Würmer verwenden.“

Bei Speiseresten ist Vorsicht angeraten. Gerät zu viel Obst hinein, bildet sich Ethylen, das von Füchsen oder Ratten leicht gewittert wird. Fleischreste gehören grundsätzlich nicht in den Kompost.

Tee- und Kaffeereste sind dagegen unbedenklich, Eierschalen wirken sogar positiv, denn sie erhöhen den Kalkwert des Komposts.

Beachtet man alle Tipps, kann der Schnellkomposter binnen zehn Wochen besten Kompost liefern. Völlig geruchsfrei und ganz ohne Ärger mit dem Nachbarn.

WICHTIG – WICHTIG –WICHTIG

Bis spätestens Mitte Oktober müssen die Leimringe an den Bäumen angebracht werden.

Ab Mitte Oktober muss mit dem Falterflug der männlichen Frostspanner gerechnet werden.

Gleichzeitig wandern die flugunfähigen Weibchen vom Boden aus Boden aus an den Baumstämmen hoch in den Kronenbereich, um von den flugfähigen Männchen begattet zu werden. Sie legen ihre Eier ab, die dann überwintern. Im Frühjahr schlüpfen grüne Räupchen die an Obst und Laubgehölze fressen.

Die richtige Anwendung der Leimringe ist ein sicheres und umweltschonendes Verfahren zur effektiven Frostspanner-Bekämpfung. Fertige Leimringe werden im Fachhandel angeboten.


Die Wellpappringe die zur Bekämpfung des Apfelwicklers an Apfel / Birnbäume angelegt wurden, sollten Ende September bis Anfang Oktober entfernt und mit angesponnen Apfelwickler-Raupen vernichtet werden.


Bei der Obsternte sollten die oft übersehenen sogenannten Fruchtmumien entfernt werden. Sie  bieten den Schadpilzen wie z.B. für den Monilia-Pilz optimale Überwinterungsbedingungen.

Von den Fruchtmumien kommt es im nächsten Frühjahr zu schnellen Neu-infektionen.  


Der Schorfpilz überdauert vor allem auf dem Falllaub. Sorgfältiges entfernen verringert den Infektionsdruck des Apfelschorfes im nächsten Frühjahr.

Auch andere Blattkrankheiten wie die Schrotschuss, Sprühfleckenkrankheit oder Sternrußtau der Rosen überdauern auf dem abgefallenen Laub. 

Auch hier Laub sorgfältig entfernen. Es kann kompostiert werden, wodurch die Sporenlager der Schadpilze inaktiviert werden.   


                             

Die Pflanzzeit für Blumenzwiebel beginnt

Auf keinen Fall sollten die Zwiebeln auf eine Fläche gesteckt werden, wo im Frühjahr ein kränklicher Austrieb oder gar ein Absterben der Blumenzwiebel beobachtet wurde.

Als Ursache kommen pilzliche Erreger wie Rhizoctonia u. Fusarium in Frage. Sie können jahrelang im Boden überdauern und die neu gesteckten Blumen-zwiebeln wieder infizieren. Eine Bekämpfung der Pilze ist nicht möglich.                   

 

Diese Pflanzen mögen Schnecken nicht

 

Diese Pflanzen mögen Schnecken nicht :

Akelei, Bergenie, Eisenhut (Vorsicht - sehr giftig !) Fetthenne, Frauenmantel, Glockenblume, Lungenkraut, Kapuzinerkresse, Begonien, Farne u.a.

Bierfallen dagegen locken noch die Schnecken aus Nachbar’s Garten an. Schnecken sind Überlebenskünstler auch unglaublich widerstandsfähig. Bei Trockenheit verkriechen sie sich in tiefe Bodenbereiche, wo es noch feucht ist, um dann nach Wochen, wenn es wieder regnet als “Armee“ aufzutreten. Ferramol Schneckenkorn von Neudorff ist sehr wirksam.

Die Schnecken schleimen nicht aus. Schont Haustiere, Igel, Regenwürmer, Bienen u. andere Nützlinge. Schnecken können 2 - 3 Jahre alt werden, und legen etwa 400 Eier ab.

Schmierseifen-Lösung

Schmierseifen-Lösung

Die Umweltschonende Seifenlauge macht leider nicht nur den Blattläusen den “GARAUS” sondern auch den Nützlingen !

Sie verklebt die Atmungsorgane weichhäutiger Insekten; sie greift auch die Außenhaut an, die Tiere vertrocknen in der Sonne. Von diesem Schicksal sind auch weichhäutige Nützlinge, wie z.B. Schwebfliegen Larven, betroffen. Verantwortungsvolle Bio-Gärtner sollten deshalb vor der Verwendung von Schmierseifen-Brühe vor ihrem Gewissen prüfen ob   >> der Zweck die Mittel heiligt <<.

Im Handel gibt es von Neudorf Mittel die schlecht für Läuse, aber Nützling schonend sind. Gesteinsmehl gut, aber nicht harmlos Der feine Staub wirkt gegen Läuse u. vorbeugend gegen Pilzerkrankung. Ein Ring aus Steinmehl um Gurken oder Salat hält Schnecken ab. Bei Regenwetter funktioniert dies nicht. Steinmehl ist ungiftig, aber ein Gärtner sollte wissen, was dieser feine Staub bewirkt. Er verklebt die winzigen Körperöffnungen, vor allem die Atmungsorgane weichhäutiger Insekten. Feine Quarzkristalle setzen sich zwischen die Körperteile. Sie scheuern dort so schmerzhaft das die Tiere in ihrer Not bewegungslos verharren und schließlich verhungern. Empfindlichen Nützlingen ergeht es dabei genauso wie den Schädlingen.
Übrigens sollte auch der Gärtner vor dem Steinstaub auf der Hut sein. Atmen Sie ihn nicht ein - er schädigt die Lunge !

Nicht alle Pflanzen “ mögen “ sich

Pflanze                   Gute Nachbarn                                                                                 Schlechte Nachbarn


Buschbohnen      Bohnenkraut, Erdbeeren ,Gurken, Kartoffeln,                                       Erbsen, Fenchel, Knoblauch,

                            Kohlarten, auch Kohlrabi, Kopfsalat, Tomaten,                                       Lauch, Zwiebeln

                            Rote Bete, Sellerie

Erbsen                 Dill, Fenchel, Gurken, Kohlarten, Kohlrabi, Mais,                                  Kartoffeln, Knoblauch, Lauch,

                            Kopfsalat, Möhren, Radieschen, Zucchini                                              Bohnen, Tomaten, Zwiebeln

Erdbeeren           Boretsch, Buschbohnen, Knoblauch, Kopfsalat,                                     Kohlarten

                            Lauch, Radieschen, Schnittlauch, Zwiebeln

Fenchel               Endivien, Erbsen, Feldsalat, Gurken, Kopfsalat,                                     Dill, Bohnen, Kümmel,

                            Salbei, Zichoriensalate, (Zuckerhut, Chicore’e,                                       Tomaten

                            Radicchio)

Gurken                Bohnen, Dill, Erbsen, Fenchel, Kohl, Kopfsalat,                                     Radieschen, Tomaten

                            Koriander, Kümmel, Lauch, Mais, Rote Bete,

                            Sellerie, Zwiebeln

Kartoffeln             Dicke Bohnen, Kamille, Kapuzinerkresse, Mais,                                      Erbsen, Kürbis, Rote Bete,

                            Kümmel, Kohlarten, Kohlrabi, Meerrettich,                                               Sellerie, Sonnenblumen,

                            Pfefferminze, Spinat, Tagetes                                                                   Tomaten

Kopfsalat             Bohnen, Dill, Erbsen, Erdbeeren, Fenchel, Mais,                                   Petersilie, Sellerie

                            Gurken, Kerbel, Kohlarten, Kohlrabi, Kresse,

                            Lauch, Möhren, Pfefferminze, Radieschen,

                            Rote Bete, Schwarzwurzeln, Spargel, Tomaten,

                            Zichoriensalate, Zwiebeln

Lauch                  Endivien, Erdbeeren, Kamille, Kohlarten, Sellerie,                              Bohnen, Erbsen, Rote Bete

                            Kohlrabi, Kopfsalat, Möhren, Schwarzwurzeln,

                            Tomaten

Mais                    Bohnen, Gurken, Kartoffeln, Kopfsalat, Kürbis,                                      Rote Bete, Sellerie

                            Melonen, Tomaten, Zucchini

Tomaten              Buschbohnen,  Kapuzinerkresse, Knoblauch, Mais,                           Erbsen, Fenchel, Kartoffeln

                            Kohlarten, Kohlrabi, Kopfsalat, Lauch, Möhren,

                            Petersilie,  Radieschen, Rettich, Zichoriensalate,

                            Rote Bete, Sellerie, Spinat

Zwiebeln              Bohnenkraut, Dill, Erdbeeren, Gurken, Kamille,                                Bohnen, Erbsen, Kohlarten

                            Kopfsalat, Möhren, Rote Bete, Schwarzwurzeln,

                            Zichoriensalate

    ( keine Gewähr auf Vollzähligkeit )  

                                                                                                    

                      M.S. / März 2012

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