Thermokomposter

Thermokomposter die schnellen „Brüter“ im Garten

Mit Thermokompostern können Kleingärtner rasch Abfälle recyceln, doch es gibt einiges zu beachten.

Sie sind in der Regel bis zu 1m² groß und kosten um die hundert Euro.

„Thermokomposter sind geschlossene Systeme, sie halten Wärme und Feuchtigkeit und lassen die Luft zirkulieren, so herrschen immer die optimalen Wärme- und Feuchtigkeitsbedingungen für den Umsetzungsprozess“

Was die Geschwindigkeit angeht, ist aber vor zu hohen Erwartungen zu warnen. Wer eine schnelle Kompostierung wünscht, sollte nur leicht verrottendes Material einfüllen. Dazu gehören Rasenschnitt, Laub, Kraut und gehäckselte Äste - große Holzstücke verlangsamen den Prozess. Zu Beginn der Kompostierung muss Wasser zugegeben und mit Mikroorganismen oder Pilzen versetzt werden. „ Hierfür bietet der Fachhandel spezielle Pulver (Kompostbeschleuniger) oder Flüssigkeiten an, es lassen sich aber auch Pilze oder Würmer verwenden.“

Bei Speiseresten ist Vorsicht angeraten. Gerät zu viel Obst hinein, bildet sich Ethylen, das von Füchsen oder Ratten leicht gewittert wird. Fleischreste gehören grundsätzlich nicht in den Kompost.

Tee- und Kaffeereste sind dagegen unbedenklich, Eierschalen wirken sogar positiv, denn sie erhöhen den Kalkwert des Komposts.

Beachtet man alle Tipps, kann der Schnellkomposter binnen zehn Wochen besten Kompost liefern. Völlig geruchsfrei und ganz ohne Ärger mit dem Nachbarn.

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