Sonnenblumen köpfen

Die Blüte von Sonnenblumen wie Geranien, Petunien, Rosen, Fuchsien und Margeriten verlängern Kleingärtner mit radikalen Methoden:

Sie schneiden ihnen den Kopf ab.

Denn werden verwelkte Blüten regelmäßig gekappt, stecken die Pflanzen ihre ganze Kraft in die Bildung neuer Blüten.

Das funktioniert bis in den frühen Herbst hinein.

  Bleiben die Blüten hingegen stehen, entwickeln die Sommerblumen Samen.

Besonders grob muss man mit dem Rittersporn umgehen: Er wird bis kurz über dem Boden abgeschnitten.

Die Pflanze treibt dann wieder aus.

Der Lavendel muss immerhin um ein Drittel gekürzt werden.

 

Quelle: dpa

Kübelpflanzen

Kübelpflanzen, die nach und nach ins Freie gebracht werden, sollten in den ersten vier bis fünf Tagen an einer geschützten Stelle stehen. Sie müssen sich an die Temperaturen gewöhnen.

Bei Nachtfrost sollten sie mit Vlies oder Zeitungsseiten, die mit Wäscheklammern zusammengehalten werden, umhüllt werden.

Kletterpflanzen

 

  

 

Kletterpflanzen beleben unsere Gärten
Sie werden in vier Kategorien aufgeteilt.
 
 
Rankpflanze - Schlinger - Selbstklimmer – Spreizklimmer
 
Zu den Rankpflanzen zählen :
 
 
Passionsblume 
Sie wird ungefähr 4 m hoch – Sonne
sie ist nur bedingt winterhart bis – 15 ° Celsius
 
 
 
Clematis
Sie kann je nach Art ( es gibt sehr viele Arten) bis 8 m hoch werden
Sonne – Halbschatten
 
Bei Rankpflanzen haben sich Blätter oder Sprossen zu Ranken umgebildet, die sich um die
Kletterhilfe winden und dadurch der Pflanze Halt geben.
 
Schlinger
Beim Schlinger schlingen sich die gesamten Triebe spiralförmig um die Kletterhilfe.
Als Kletterhilfe eignen sich massive Stäbe,Gitter oder gespannte Drahtseile, am besten mit rauer
Oberfläche für besseren Halt.
 
Zu den Schlinger zählen :
 
 
Kiwifrucht
Sie kann bis 7 m hoch werden - Sonne
Tipp : Selbstfruchtbare Sorte wählen.
 
 
Pfeifenwinde
Sie kann bis 10 m hoch werden, Halbschatten – Schatten
guter Sichtschutz, Vorsicht – Pflanze ist giftig !
 
 
Geißblatt - Jelängerjelieber - Heckenkirsche
Das Geißblatt ist auch ein Geißblattgewächs. Seine Röhrenblüten sitzen in Büscheln zusammen
und verströmen einen süßen Duft. Im Herbst erscheinen rote oder blauschwarze Beeren.
Die Pflanzen sind starke Schlinggewächse, die Stützen brauchen. Höhe je nach Sorte 2-4 m,
Blütezeit je nach Sorte von Mai bis Oktober.
Standort : Sonne oder Halbschatten in nährstoffreichen aber durchlässigen Boden.
Schnitt : Nach der Blüte auslichten, ältere Pflanzen vertragen Rückschnitt.
Die Sorte “Lonicera henryi” ist immergrün.
 
 
Blauregen - Wisteria - Glyzine
Glyzinen sind typische Schmetterlingsblütler, die sich mit prachtvollen violetten Blütentrauben
und gefiederten Laub schmücken. Sie stammen ursprünglich aus China. Die am längsten bekannte
und immer noch beliebteste Art ist W. Sinensis ( Chinesische Traubenwinde )
Die Höhe kann bis 10 m werden. Blütezeit ist Mai – Juni.
Schnitt : Auslichten und lange junge Triebe im Sommer zurückschneiden. das kurze Blütenholz darf
aber nicht beschädigt werden.
Glyzinen muss man im Zaun halten ! Sie möchten ihre eigene Richtung einhalten.
Zwingen Sie sie nicht “ andersrum “. Im Alter bilden sie knorrige zähe Stämme.
 
 
Knöterich - Klettermaxe
Der Knöterich ist auch ein Knöterich Gewächs. Sein Schmuck sind üppige Wolken weißer Blütenrispen.
Er ist der stärkste und wildeste unter den Schlinggewächsen. In einem Jahr kann er bis 6 m wachsen,
und locker 10 m hoch hoch werden.
Er gerät gerne aus den “Fugen”.
Das vitale Schlingengewächs gedeiht in der Sonne und im Halbschatten. Fast jeder Boden , auch trockener ist ihm recht.
Schnitt : jährlicher Rückschnitt im Frühjahr, um den Klettermaxe im Zaun zu halten.
 
Zu den Selbstklimmer zählen :
 
 
Kletterhortensie
Die Kletterhortensie ist ein Steinbrechgewächs mit glänzend-grünen ovalen Blättern.
Ihre bis zu 25 cm breiten flachen weißen Blütenscheiben sind duftend. Sie gedeiht gut im Halbschatten,
und liebt durchlässigen,humusreichen Boden.
Anfangs wächst sie langsam, später rasch und kräftig. Höhe bis 10 Meter.
Blütezeit Juni bis Juli
Schnitt : So wenig wie möglich, nur auslichten
Tipp : Die Kletterhortensie eignet sich auch als Bodendecker im Schatten.
 
 
Wilder Wein - Jungfernrebe
Auch der Wilde Wein ist ein Rebengewächs und kann bis zu 12 m hoch wachsen.
Er ist anspruchslos und gedeiht in der Sonne ebenso wie im Schatten und hat eine
besonders schöne Herbstfärbung.
Schnitt : Im Frühjahr dort, wo die Pflanzen eingegrenzt werden müssen.
 
 
Trompetenwinde
Sie ist ein laubabwerfendes Trompetenblumengewächs, das im Spätsommer orangerote
trompetenförmige Blüten hervorbringt.
Die Trompetenwinde ist anspruchsvoll und empfindlich. Sie braucht einen warmen, geschützten,
sonnigen Standort und nährstoffreichen, durchlässigen feuchten Boden.
Blütezeit Juli bis September
Schnitt : Im zeitigen Frühjahr die einjährigen Triebe auf 2-3 Knospen kürzen, erfrorene Äste entfernen.
 
 
Efeu
Der immergrüne Efeu ist ein Araliengewächs.
Er kann je nach Sorte 20 m hoch wachsen. Alte Exemplare bringen grüne Blüten hervor, die schwarzen
oder roten Früchte sind giftig !
Efeu gedeiht in der Sonne ebenso wie im Schatten.
Alle Selbstklimmer klettern mit Haftwurzeln oder Saugnäpfe an der Triebunterseite.
Bei Jungpflanzen ist ein Hochbinden hilfreich.
 
Spreizklimmer
 
zu den Spreizklimmer zählen :
 
 
Jasmin - echter Winterjasmin
Der Echte Jasmin ist ein Ölbaumgewächs.
Seine gelben Sternblüten erscheinen im Winter u. Vorfrühling an langen dünnen Trieben.
Er gedeiht in jeden normalen Boden, in der Sonne u. im Halbschatten.
Blütezeit Dezember bis März
Schnitt : Den Rückschnitt sollte man, falls nötig, nach der Blüte vornehmen. Überlange Ruten im Sommer entspitzen.
 
 
Kletterrosen
Kann je nach Sorte 2 bis 4 m, Rambler bis 12 m hoch werden.
Sie sollten einen sonnigen Standort haben.
 
Spreizklimmer bilden keine speziellen Halteorgane aus, sondern halten sich mit Dornen oder Stacheln fest
und verflechten ihre Triebe mit der Kletterhilfe.
Querverstrebungen an den Kletterhilfen geben zusätzlich stabilen Halt.

Rosenschnitt

Rosen

Minusgrade und der starke Frost ohne schützende Schneedecke setzten vielen Rosen zu.

Alle braunen Triebe an Edelrosen sollten bis hinter die betroffene Stelle zurück geschnitten werden.

Regt sich bis heute noch gar nichts, hat die Rose den Winter nicht überlebt. Dann hilft nur ein Ersatz.

In dem Fall sollte aber sofort eine neue gepflanzt werden, nicht erst in einem halben Jahr.

Dann kann sie gut anwachsen, ehe sich Wurzelteile der Vorgängerrose im Boden zersetzen  ”das mögen Rosen

gar nicht.” Wer das beachtet und Bodenaktivator hinzu gibt, kann getrost Rosen an Stellen pflanzen, wo vorher

bereits welche wuchsen. “ Viele schneiden Rosen bereits im Herbst zurück “. Damit machen sie die Pflanze wieandere Stauden übrigens auch angreifbarer bei Minustemperaturen. Anstatt den Garten vor dem Winter aufzuräumen, sollten alte Triebe belassen werden, auch Herbstlaub auf dem Beet wirkt als natürlicher Winterschutz.

 

                                                                                                                  Quelle: Frankfurter Rundschau

Rosen - Spritzen Wie , wann, was ?

 

Wie :    mit einer geeigneten Pumpspritze

Wann :    in den Abendstunden bei trockener windstiller Witterung. Vorbeugend_alle  2 - 4  Wochen je nach Witterung

                 Mai                                    Juni / Juli                                  August / Sept. / Okt.


       Dithane + Vitanal                     Rospin + Vitanal               Dithane + Rospin + Vitanal

Was :   Kombi- Paket gegen Mehltau, Rost und Sternrußtau

Rosenrost / Sternrußtau :

Welches  Präparat :   Dithane Neo - Tec 

Wann : Vorbeugend ab Anfang Mai (sobald die Pflanzen die ersten Blätter zeigen; Boden mit spritzen); August, September, Oktober und bei besonders nassen Sommermonaten  auch als Kombispritzung mit Rospin

Kombi-Möglichkeiten : Rospin (Mehltau); Neem - Schädlingsfrei oder Rogor (Schädlinge);  Vitanal Blatt Aktiv (Blattstärkung)

 

Mehltau :

Welches Präparat :   Rospin oder Antracol, weitere Empfehlungen :  Saprol, Compo Duaxo - Rosen Pilz - frei

Wann : Vorbeugend ab Juni bis September alle drei bis vier Wochen. Bei neuem starkem  Durchtrieb (viel rotes junges Holz) oder nassen Sommermonaten auf jeden Fall Zwischenspritzung vornehmen !

Kombi-Möglichkeiten :  Dithane Neo - Tec (Rosenrost/Sternrußtau); Neem - Schädlingsfrei  oder Rogor (Schädlinge); Vitanal Blatt Aktiv (Blattstärkung)

 

Schädlinge :

Welches Präparat :  Rogor 40LC Schädlingsfrei; Neem - Schädlingsfrei

Wann : Bei Befall (keine vorbeugende Spritzung nötig)

Kombi-Möglichkeiten:  s. o.

 

Dosierung : Dithane Neo - Tec: 2 Gramm/pro Ltr. (+ 1 Spritzer Spülmittel um Blattflecken zu vermeiden)

                     Rospin : 1 ml/pro Ltr. Wasser (vorbeugend), 1,5 ml/ 1 L bei vorhandenem Pilz

                     Vitanal Blatt-Aktiv : 10 l pro Liter Wasser

                     Rogor : 1,5 l/Liter Wasser; Neem - Schädlingsfrei: 5 ml/Liter Wasser

 

Achtung : Beipackzettel beachten, während - danach nicht trinken oder rauchen ! !

Die angesetzte Spritzbrühe muss immer aufgebraucht werden, Reste verlieren nach kurzer Zeit ihre Wirkung. Spritzmittel vor Frost schützen.

  M.S. / März 2012

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