Rasen

Der Rasen sollte im April spätestens belüftet und von Moos befreit werden.

„Das kann man mit der Harke machen“. Aber man muss richtig tief und hart in den Boden gehen. Am besten man nimmt einen Vertikutierer den des im Baumarkt auch zum Ausleihen gibt.

Dort, wo der Rasen nach dem Vertikutieren nicht mehr dicht ist, muss nachgesät werden.

Rhododendren werden nichtwie andere Blütensträucher vor der Blüte gedüngt, sondern immer erst danach. Die alten Blütenstände werden ausgebrochen, bevor sie Samen angesetzt haben, um den Neutrieb mit der Knospenbildung zu fördern.

Bio-Schädlingsfrei Neem (Wirkstoff Azadirachtin)

Bio-Schädlingsfrei Neem (Wirkstoff Azadirachtin)

für den Haus-und Kleingarten zugelassen.

Es kann in folgenden Anwendungsgebieten eingesetzt werden:

Frische Kräuter (ausgenommen: Schnittlauch) gegen beißende und blattminierende Insekten

mit 14 Tagen Wartezeit

Gurke, Zucchini, Kürbis gegen . . . siehe oben

mit 3 Tagen Wartezeit

Tomate, Aubergine gegen . . . siehe oben

mit 3 Tagen Wartezeit

Kartoffeln gegen Kartoffelkäfer

mit 4 Tagen Wartezeit

Kopfkohle (Weiß-,Rot-,Wirsing-, Spitz-und Rosenkohl) gegen saugende und beißende Insekten

mit 3 Tagen Wartezeit

Spinat und Mangold gegen beißende und blattminierende Insekten

mit 7 Tagen Wartezeit 

Hinweise zur Anwendung sind der Gebrauchsanleitung zu entnehmen

 

Überdauernde Schädlinge im Gemüsegarten

Die Weiße Fliege aber auch die Rübenfliege am Spinat oder Thripse und Porreerost am Lauch überwintern am stehen gebliebenen Gemüse. Diese Gemüsearten sind aus dem Vorjahr zu entfernen, so kann von diesen Pflanzen kein neuer Befall an frisch gesetzten Pflanzen ausgehen.

 

Frostspanner, ab Ende Februar sollte nochmals damit begonnen werden im Oktober angelegte Leimringe zu kontrollieren und ggf. durch neue Leimringe zu ersetzen. Sinn diese Maßnahme ist es, Räupchen, die aus unterhalb der Leimringe am Stamm abgelegten Eiern schlüpfen, am Vordringen in die Baumkrone zu hindern.

Hochbeete

Hochbeete
werden bei uns Kleingärtner immer beliebter.
 
Sie ermöglichen rückenschonendes Arbeiten. Auch für behinderte Menschen eine große Hilfe.
 
Die Beete können beliebig lang, sollten aber nicht breiter als 1,20 m sein.
Ideale Höhe ist ca. 80 cm. Man sollte einen sonnigen Standort wählen, günstig ist wenn es in Richtung Süd-Nord gebaut wird.
So haben alle Bereiche gleichmäßig viel Sonne.
 
Für welches Material man sich zum bauen entscheidet ist auch eine Kostenfrage.
Wichtig ist eine stabile Konstruktion wegen dem hohen Erddruck.
 
Bei Google kann man unter dem Suchwort “ Hochbeet ” viele nützliche Anregungen finden.
 
Bevor man beginnt das Hochbeet schichtweise zu füllen, sollte auf dem offenen Boden ein engmaschiges verzinktes Drahtgeflecht ausgelegt werden, dass auch seitlich an den Wänden ein Stück hochgezogen wird.
So verhindert der Gärtner das Einwandern von Mäusen aus dem Boden in die “ gemütliche Vorratskiste “.
 
Das auffüllen vom Hochbeet geschieht Schichtweise.
Zuerst wird eine Schicht grobes Material, wie Baum oder Heckenschnitt eingefüllt. Darauf kommt Laub, Gras, Grassoden,
organische Abfälle, grob gehächseltes Gehölz. Es muss so aufgeschichtet sein, dass es Luftdurchlässig ist.
Darauf Erde, Humus, verrotteten Kompost bis zum Rand auffüllen.
Erfahrungsgemäß findet sich im Herbst genug an Füllmaterial, das wäre der geeignete Vorratshaufen für ein neues Hochbeet.
 
Doch Vorsicht im Frühjahr: Es könnte sein, dass hier ein Igel seinen Winterschlaf hält, daher diesen Haufen vorsichtig abtragen.

Nährstoffe

 

Zu den Hauptnährstoffen zählen Stickstoff, Phosphat, Kali, Kalk, Magnesia u. Schwefel

Stickstoff  (N) ist der Treibstoff des Pflanzenwachstums. Ohne ihn kein Pflanzenleben, keine Blüten, keine Frucht ! Stickstoffmangel äußert sich durch hellgrüne Färbung der ganzen Pflanze, Kümmerwuchs und Notreife sind die Folgen.Da Stickstoff durch Niederschläge u. Bewässerung leicht ausgewaschen wird,sollte er alljährlich in den Boden kommen, bei schnell wirkenden Düngern in Teilgaben. Je nach Boden u. Pflanze rechnet man 8-30g/m² Reinstickstoff.

 

Phosphorsäure oder Phosphat hat für die Pflanze und Boden Bedeutung.In Verbindung mit Kalk werden Krümelbildung und Bodengare verbessert.Phosphat ist unentbehrlich bei der Bildung von Wurzeln, Blütenknospen, Früchten und Samen.Da Phosphat kaum ausgewaschen werden, kann man auf Vorrat düngen.Jährlicher Bedarf 6-24g/m², entsprechen dem doppelten Entzug.

 

Kali festigt das Pflanzengewebe, verbessert die Haltbarkeit des Erntegutes.Gute Kalkversorgung erhöht die Standfestigkeit der Pflanzen gegen Krankheiten u. Schädlingen, sorgt für ein weit verzweigtes Wurzelwerk, Blüten und Fruchtbildung.

Bei starken Kalimangel verfärben sich meistens die älteren Blätter vom Rand her gelbbraun, verdorren u. fallen ab. Damit die Pflanzen ihren Bedarf jederzeit decken können, muss mit Kali reichlich gedüngt werden.Der Bedarf an Kali liegt zwischen 10-35g/m².

 

Der Kalk hat verschiedene Aufgaben zu erfüllen. In erster Linie verbessert er die Eigenschaften des Bodens. Er bindet schädliche Säuren, macht Nährstoffe für die Pflanzen aufnehmbar, fördert die Umsetzung organischer Substanzen und verbessert die Bodengare.Bei Kalkmangel erscheinen die jungen Blätter der Spitzentriebe hakenförmig,Blattspitze u.- ränder trocknen ein und reißen auf, Endknospen sterben ab.Stengel sind schwach und die Pflanzen sind anfällig gegen Krankheiten und Schädlinge.

Kalk darf nie mit Stallmist, stickstoffhaltigen Handelsdüngern oder stickstoffhaltigem Schnellkompost zusammen verwendet werden,denn er bindet den Stickstoff, so dass die Pflanzen, für die er gedacht ist, leer ausgehen.

 

Magnesia wird von den Pflanzen zum Aufbau von Blattgrün(Chlorophyll), dass für die Assimilation unersetzlich ist, benötigt.Bei Mangel entwickeln sich die Pflanzen ungenügend, die Früchte bleiben kleiner und sind von schlechter Qualität. Magnesium kann durch Dünger -Kalimagnesia- dem Boden zugeführt werden.Jährlicher Bedarf 3-10 g/m²

 

Schwefel wird von Pflanzen für verschiedene Zwecke benötigt, zum Aufbau von Vitaminen, Senföl u. Eiweißarten.

Schwefelmangel ist erkennbar am hellgrünen Ton junger Blätter, am ge- stauchten Wuchs und an der starken Wurzelverzweigung. In den Boden gelangt Schwefel meist als Sulfat, das leicht ausgewaschen wird.

 

 

Wichtig : Immer die Angabemengen auf der Düngemittel  Verpackung beachten. 

Gut für den Boden - die Gründüngung

Was hat es mit der Gründüngung, die auch heute als bodenverbessernde Maßnahme empfohlen wird, auf sich ?

*  Die Pflanzendecke beschattet den Boden, aktiviert die Kleinst Lebewesen, schützt vor Verdunstung, verhindert Erosion und Nährstoffauswaschung, unterdrückt unerwünschte Wildkräuter.

*  Der Boden wird mit Stickstoff sowie organischer Substanz angereichert, die Bodenorganismen in eine günstige Humusform umgewandelt.

*  Die Wurzelmassen lockern und durchlüften tiefere Bodenschichten; daher wird die Wasser-, Sauerstoff und Nährstoffversorgung nach folgender Kulturen begünstigt. Schwere Böden können durch tief wurzelnde Gründüngungspflanzen aufgeschlossen werden.

*  Pollen und Nektar vieler Gründüngungspflanzen sind wertvolle Insektennahrung.

*  Der wegen seiner Schnellwüchsigkeit so beliebte Gelbsenf gehört zusammen mit Raps und dem tief wurzelnden Ölrettich ebenso zu den Kreuzblütlern, wie die verschiedenen Kohlarten. Als Schutz vor Kohlhernie, ausgelöst durch einen Bodenpilz, dürfen Kreuz-blütler nicht vor Kohl ausgesät werden.

 

M.S.

Beete clever bepflanzen

Möhren vertreiben die Zwiebelfliege, Zwiebeln wehren die Möhrenfliege ab. Blumenkohl bleibt in der Nachbarschaft von Sellerie von Kohlweißlingsrauben verschont. Sellerie bleibt frei von Rost. Salat schützt Kohlrabi und Rettich vor Erdflöhen.

Das liebe Peterlein

Dass die Petersilienkultur so häufig Probleme bereitet, wird heute auf einen Bodenpilz zurückgeführt und deshalb eine Augustsaat empfohlen. Zu dieser Zeit scheint der Erreger weniger aggressiv zu sein oder die Pflanzen wachsen dem Pilz einfach davon. Für welchen Termin man sich aber immer entscheidet, Petersilie darf höchstens alle vier Jahre wieder aufs gleiche Beet kommen, d.h., der Anbauplatz muss jährlich gewechselt werden.

Gesteinsmehle

Sie enthalten Mineralstoffe und Spurenelemente, erhöhen die Wasserspeicherfähigkeit der Krume (spezielle Tonmehle) und aktivieren die Bodenfauna. Pflanzenjauchen zugefügt, verstärken sie deren Düngewirkung und mindern zudem den unangenehmen Geruch während der Gärung. Über die Pflanzen gestäubt, wirken Gesteinsmehle pilzlichen Krankheiten entgegen und halten, solange es nicht regnet, Schnecken fern, wenn man sie dünn um gefährdete Kulturen streut.

Pflanzen - Zeigerpflanzen - zeigen die Bodenart und den Bodenzustand

Sandiger Boden  : Feldbeifuß, Pechnelke

Lehmiger Boden  : Ackerhahnenfuß, Huflattich, Echte Kamille, Löwenzahn

Humoser, nährstoffreicher Boden (vor allem Stickstoff)  :Echte Kamille, Franzosenkraut Große und kleine Brennnessel, Hirtentäschel, Melde, Vogelmiere, Schwarzer Nachtschatten Weißer Gänsefuß

Feuchter, schwerer Boden  : Beinwell, Breitwegerich, Löwenzahn,Gänsefingerkraut, Scharbockskraut, Kriechender Hahnenfuß

Trockener leichter Boden :  Hasenklee, Heidenelke

Kalkarmer Boden   :Adlerfarn, kl. Ampfer, Silbergras  Ackerhundskamille, Stiefmütterchen

Kalkreicher Boden  : Echter Gamander, kl. Wiesenkop,Wegwarte, Sommeradonisröschen,Wiesensalbei, Ackerrittersporn

                                                                               M.S./ März 2012

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