Pilze und Schädlinge

Apfelschorf

Schorfinfiziertes Laub aus dem Vorjahr entfernen!

Zur Verminderung des Infektionsdruckes ist das vollständige Entfernen des Falllaubes bei Äpfel und Birnen. Auf den liegengelassenen Blättern entwickeln sich zum Austrieb hin bei entsprechender Witterung Sporenbehälter, in denen die sogenannten Ascosporen des Schorfpilzes gebildet werden, die dann die ersten Schorfinfektionen auslösen.

 

 

Sternrußtau vorbeugen!

Bei Rosen macht das sorgfältige Entfernen des letztjährigen Falllaubes Sinn. Hier überdauert nämlich der Sternrußtau auf den abgefallenen Blättern. Bei regnerischer Witterung kommt es hiervon ausgehend schnell zu Neuinfektionen der gerade austreibenden bodennahen Blätter.

 

 

Flechten

Auf vielen Gehölzen, besonders stark auch an Kernobstbäumen, ist eine Besiedlung der Rinde im Stammbereich mit grauen, gelben oder roten Flechten zu sehen. Bei Flechten handelt s sich um eine Lebensgemeinschaft von Algen und Pilzen.

Die Flechten wachsen außen auf der Rindeund bewirken keine Schädigung der besiedelten Bäume.  

Alte Birnensorten

 

Alte Birnensorten

Die Jahreszahlen geben an, wann diese Sorte erstmals beschrieben wurde.

Alexander Lucas (seit 1870)

Das weiße Fruchtfleisch ist halbschmelzend und sehr saftig, aber etwas körnig.

Erntezeit: ab Oktober   

 

Vereinsdechantsbirne (seit 1840)

Das Fruchtfleisch ist gelblichweiß, fein schmelzend uns sehr saftig. Wegen ihres  vorzüglichen Geschmacks wird sie auch oft als die „Königin der Birnen“ bezeichnet  

Erntezeit: ab Oktober

 

Concorde (seit 1977)

Die schlank wachsende Säulenbirne überzeugt mit saftig-süßem Aroma, das an-genehm an das von Melonen erinnert.

Erntezeit: ab September

 

Gellerts Butterbirne (seit 1820)

Das zartgelbe Fruchtfleisch ist mittelfest, schmelzend und sehr saftig. Die Schale ist dick und hart.                                                                                                  

Erntezeit: ab September

 

Tongern (seit 1823)

Das gelblich-weiße Fruchtfleisch ist saftig und schmelzend. Es hat einen angenehm süßen Geschmack mit einem harmonischen Zucker-Säure-Verhältnis.

Erntezeit: Ende September

 

Charneux (seit 1800)

Die „Köstliche von Charneux“ ist eine typische Tafelbirne. Ihr feines Fruchtfleisch ist weiß bis hellgelb, süß - sehr saftig mit einem feinen Aroma bei wenig Säure.

Erntezeit: Ende September

 

Pastoren (seit 1760)

Das Fruchtfleisch ist gelblich weiß, halbschmelzend, saftig und hat eine schwache Süße bei kräftiger Säure.     

Erntezeit: ab Oktober                 

 

                                                            Erntezeit: ab Oktober

Conference (seit 1885)

Das grünlich-bis gelblichweiße Fruchtfleisch ist sehr saftig, weichschmelzend und hat einen süßen, schwach aromatischen Geschmack.                         

Erntezeit: Ende September

 

Gute Luise (seit 1796)

Das gelblichweiße Fruchtfleisch dieser Tafelbirne ist schmelzend und sehr saftig, mit süßlich-schwachfruchtigem Geschmack.                                                 

Erntezeit: ab September

 

Winterforellenbirne (seit 1864)

Das Fruchtfleisch ist sehr saftreich u. schmelzend, mit einer edlen, aromatischen Fruchtwürze. Die perfekte Kompott - und Einkochbirne.                                   

Erntezeit: ab Oktober

 

 

Die Birne, botanische Gattung Pyrus, gehört zum beliebtesten und ältesten Obst das wir kennen. Bereits vor 5000 Jahren fanden die ersten Birnensorten den Weg nach Europa.

„Sonnenkönig“ Ludwig XIV. hat die Birne, Verzaubert von ihrer verführerischen Süße, geadelt. So wurde sie zur Frucht der Aristokratie.

Die Birne hat viel zu bieten. Sie hilft uns, gesund zu bleiben, mit ihren Vitaminen  A, B, C und vielen Mineralstoffen. Sie ist gut verträglich, da sie von allen Obstsorten am wenigsten Säure hat.  

Sie ist weit gereist. Die heutigen Kultursorten der Birnen stammen alle von Wild-formen ab, die in Mittel-und Südeuropa und in Kleinasien beheimatet sind.        Ihre Zahl wird zusammen auf 5000 geschätzt.

Auf dem Hof

Bioland Baumschule & Obstgarten

27330  Asendorf

Tel.: 04253 / 80 0622

werden mehr als 600 historische Sorten angeboten

WWW.HOFFMANN-OBSTBAUMSCHULE.DE

Äpfel sind gesund

Äpfel sind gesund

Sie können aber auch Apfelallergien auslösen.

Allein in Deutschland wird die Zahl der Apfelallergiker auf ca. 2 Millionen geschätzt. In aller Regel handelt es sich um eine sogenannte Kreuzallergie - was bedeutet: Wer mit Birkenpollen und /oder Erdnüssen Probleme hat, sollte bei Äpfeln vorsichtig sein.

Alte Apfelsorten bergen weit geringere Allergie-Risiken als Neuzüchtungen. Als Grund gilt der Gehalt an Polyphenolen. Gut verträglich sind demnach diese Sorten: Alkmene, Berlepsch, Boskoop (grün), Goldparmäne, Prinz Albrecht von Preußen, Rubinette, Weißer Klarapfel Einen Bogen machen sollten Allergiker bei: Braeburn, Elstar, Gala, Granny Smith, Jonagold

Erfahrungen von Allergikern

Sammelt der BUND, um so eine

„getestete“ Sortenliste zu schaffen.

Sie ist zugänglich unter: www.bund-lemgo.de/apfelallergie

Quelle: Frankfurter Rundschau 

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